Tschechow-Soirée der Deutschen Tschechow-Gesellschaft
am Sonntag, 25. Januar, ab 16 Uhr, im Jardin-Saal des Kur- und Festspielhauses Badenweiler
Szenische Lesung: „›Liebe ohne gute Taten ist tot.‹ – Gespräche im Jenseits über Liebe, Ethik und Erfolg mit Anton Tschechow und seinen Zeitgenossen“.
Die Tschechow-Soirée der Deutschen Tschechow-Gesellschaft (DTG) in zeitlicher Nähe zum Geburtstag des Schriftstellers und Dramatikers am 29. Januar ist seit langem feste Tradition in Badenweiler. Zu Tschechows 166. Geburtstag lädt die DTG den Schriftsteller, seine Verwandten und mit ihm befreundete Zeitgenossen am 25. Januar zu einem fiktiven Gespräch auf die Bühne. Es kommen drei zentrale Themen in Tschechows Leben und Werk zur Sprache: Liebe, Ethik und Erfolg. Zur Klärung dieser Themen wurden authentische Passagen aus Briefen und Memoiren von Tschechow und seinen Zeitgenossen in einer Montage zusammengestellt.
Eine neugierige Moderatorin wird Tschechow und seinen Zeitgenossen mit Fragen nach der großen Liebe des Schriftstellers, nach seiner Moral, seinem Verhältnis zum Erfolg oder zu den Gründen seiner gefährlichen Reise zur zaristischen Sträflingsinsel Sachalin zu Leibe rücken und die Gesprächspartner treten miteinander in einen Dialog. Diese dialogische Form ist eine Neubelebung der schon seit der Antike bekannten Literaturgattung der „Totengespräche“, bei denen existentielle Fragen persönlich und unmittelbar diskutiert werden.
Zu Veranstaltungsbeginn wird der bekannte Pianist Joachim Pack zu einer russischen Konzertreise einladen.
Zudem wird mit einer Auswahl von Gemälden, die der DTG und dem Literaturmuseum Badenweiler von dem Künstler Nikolaj Poljuschenko aus Rostow-am-Don und Badenweilers Kulturpartnerstadt Taganrog geschenkt wurde, eine Bilderausstellung zu den Lebensstationen Tschechows, darunter natürlich auch Badenweiler, geboten werden.
Für das leibliche Wohl wird mit dem traditionellen russischen Wintereintopf Borschtsch (mit Fleisch und vegetarisch) sowie Getränken gesorgt sein.
Ein Programmzettel wird ausliegen.
Eintritt frei. Spenden willkommen.
Getränke und russischer Imbiss auf eigene Kosten. Tee aus dem Samowar (gratis).


